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Ascherslebener Leewellenpokal 2013/14

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Am 26.04. fand in Aschersleben die Siegerehrung des Leewellenpokals für die Wellenflugsaison 2013/14 im Vereinsheim in Aschersleben statt. Für diese Wertung zählen alle Wellenflüge im Harz mit Start oder Landung auf dem Flugplatz Aschersleben. Genaueres findet sich auf der Seite des LSV Ostharz.

Wie bereits erwähnt, hat unser Vereinsmitglied Martin ja am 15.02 einen Wellenflug von Aschersleben unternommen. Nicht schlecht staunte er über eine Mail aus Aschersleben mit der Einladung zur Siegerehrung. Karl-Heinz Dannhauer, der die Veranstaltung moderierte, schreibt:

"Der Höhen-Pokal ging in diesem Jahr an Martin Pohl vom Luftsport Verein Gifhorn e.V. . Er stieg am 15. Februar 2014 bei SW-Wind im Lee des Harzes mit seinem Segelflugzeug nach Start in Aschersleben auf eine Höhe von 4932m.

Martin Pohl – der Sieger in der Kategorie „Absolute Höhe“ war mit  4932 m erfolgreich und gewann den Ascherslebener Leewellenpokal 2013 / 2014. Der Pokal wurde vom stellv. Oberbürgermeister Rainer Ripalla überreicht."

Der Pokal für die größte Strecke ging an den Braunschweiger Volkmar Adam, der in der Welle des Harzes am 29.10. 302km zurückgelegt hat. Einen Sonderpres für einen meteorologisch besonderen Flug erhielt Herbert Horbrügger vom FK Brandenburg. Er war vor einer nahenden Okklusion gestartet und konnte sich das Wettergeschehen in einer Mischung aus Welle und okkludierender Luft aus der Nähe ansehen. Hier sind Details zum Flug und eine Menge interessante Fotos hinterlegt.

Auch der LSV Gifhorn beglückwünscht die Gewinner.

Vielleicht begeistern sich ja kommende Wellenflugsaison sich ein paar mehr Mitglieder für diese Art des Segelfliegens.

 

 

Ein ganz normaler Flugtag in Wilsche

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Das letzte April-Wochenende wurde mal wieder ausgiebig zum Fliegen genutzt. Begonnen wurde schon am Freitag, aber dazu gab es bereits einen ausführlichen Bericht. Am Samstag, den 26. April wurden die Vereinsflieger aus der Halle geräumt mit dem Ziel – Strecke fliegen – und auch die Privatflieger ließen nicht lange auf sich warten. Am Ende des Tages gab es eine Außenlandung  und viele erfolgreiche Strecken. Dabei sei jene von Nico und Nils zu nennen, welche mit unserer DG500 über 470 km und einen 94er Schnitt erreichten und somit für diesen Tag auf Platz eins im OLC gelandet sind. Respekt dafür (siehe http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3580273).

Am Sonntag sah es dann wettertechnisch etwas schlechter aus, da im Süden die Front näher kam. Dennoch ließen sich die Piloten nicht unterkriegen und flogen die Wolkenstraßen rauf und runter. Im Norden wurde es dann doch noch richtig schön und so sind auch die Flugschüler an diesem Tag auf der ASK21 und im Astir auf ihre Kosten gekommen. An dieser Stelle sei auch noch erwähnt, dass David Bente seine B-Prüfung flog. Auf diesem Wege noch einmal herzlichen Glückwunsch. Während der erste Flug auf Wunsch des Flugschülers noch zum Thermikflug erweitert wurde, erfolgten die anderen beiden Flüge doch eher als Platzrunde und nach drei erfolgreichen Landungen konnten wir dem Flugschüler gratulieren. Im Bild unten der Flugschüler kurz vor seinem Start.

 

Flugschüler David Bente im Astir

Während sich die anderen in der Luft rumtrieben, haben wir es uns am Boden gemütlich gemacht. Um die Nachmittagszeit wurde dann der Eismann schon freudig erwartet und so gab es für die einen ein Eis im Becher und für die anderen eins in der Waffel. 

 

Der Eismann - stets sehnsüchtig am Nachmittag erwartet ;-)

Kurz zuvor ging es dann noch für eine Rückholmannschaft auf den Acker, um den Discus samt Dennis zurückzuholen, welcher nach kurzem Fluge leider außengelandet ist. Aber während wir weiter flogen und dann am frühen Abend auch die Flieger wieder in die Halle verfrachtet haben, trudelte die Rückholmannschaft ein, mit der Vorfreude auf eine Verköstigung -als Dankeschön- im Deutschen Heinrich.

Ein paar mehr Fotos haben wir noch in der Bildergalerie hinterlegt.

Text: Vivian Rösler, Bilder: Vivian Rösler, Andreas Steck

Besuch in Wilsche

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Am Samstag konnten wir in Wilsche neben den einheimischen Fluggeräten auch noch zwei externe Gäste bewundern. Zunächst kamen Holger Duda als Fluglehrer und Falk Sachs als Flugschüler von der Fluggruppe des DLR in einem Tragschrauber vorbei, um auf unserem Platz Starts und Landungen auf der Graspiste zu trainieren. Im Anschluß gönnten sie sich noch einen Kaffee vor dem Heimflug.

Der DLR Tragschrauber in Wilsche mit Holger und Falk

Danach bekamen wir noch Besuch von Thomas Schüttoff von der Luftfahrtbehörde in Wolfenbüttel, der bei uns nach dem Rechten sehen wollte. Angereist ist er, wie üblich, mit seiner Boeing Stearman, deren Flugbild allen Fans von Flugzeugen mit zwei Flügeln und runden Motoren natürlich das Herz höher schlagen läßt ;-) So einen satten Kolbenmotorensound hört man inzwischen nicht mehr so häufig.

Dank der guten Organisation unseres Vereins und Flugplatzes fanden sich auch keine Beanstandungen seinerseits. 

Thomas in seiner Stearman

Beide Fluggeräte werden uns sicher auch bei unserem Flugtag im September wieder besuchen kommen. Bis dahin (und danach natürlich auch!) wünschen wir allzeit guten Flug!

 

 

Flügelbiegen am Freitagnachmittag

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Es ist Freitag Nachmittag, draußen scheint die Sonne bei 25°C Lufttemperatur, ein paar Cumuluswolken ziehen im Ostwind des Weges und die Buchstaben auf dem Bildschirm im Büro ergeben irgendwie immer weniger Sinn. Wie gut, daß bald Feierabend ist...

Tags zuvor haben wir uns noch kurz unterhalten, ob wir nicht mal wieder am Freitag einen kleinen "Flügelbiegeversuch" machen wollen - sprich etwas Segelkunstflug zum Ende der Woche. Da das Wetter sich dann an die Vorhersage hält, fahren wir, das sind David, Dennis, Martin und Vivi, raus gen Wilsche. Tom hat sich auch gleich noch als Schleppflieger bereiterklärt, so daß dem Kunstflugvergnügen nun nichts mehr im Wege steht.

Draußen angekommen, stellen wir fest, daß auch ein paar Streckenflieger im Angesicht des Wetters die Gelegenheit genutzt haben. Unsere beiden DG-400 mit Dieter und Oliver sowie Andreas und Marc-Anton in der nagelneuen ASH-30 waren auch unterwegs in der Heide und haben einige Kilometer zusammengeloggert. (siehe Oliver bzw. Andreas & Marc-Anton)

Oliver im Landeanflug

Während die Streckenflieger wieder hereinkamen, wurde der Kunstflugstart aufgebaut und die Kunstflieger begannen mit dem Training für den anstehenden Wettbewerb. Dennis und David trainierten ihre Küren für die Advancedklasse, während Martin die bekannte Pflicht in der Unlimitedklasse für dieses Jahr flog und mit etwas Druck im Kopf nach den negativen Sequenzen wieder landete.

F-Schlepp in die untergehende Sonne

Mindestens genauso wichtig, wie das Fliegen ist beim Kunstflugtraining auch, daß ein Beobachter am Boden die Flüge anschaut und kommentiert. Dafür wird in der Regel ein Diktiergerät eingesetzt, mit dem die Kommentare aufgezeichnet werden. Letztlich zählt nicht der Eindruck des Piloten, sondern das, wie es von der Perspektive des Punktrichters aussieht. Bei der Gelegenheit versucht der Beobachter auch, dem Piloten Tips zur Verbesserung des Dargebotenen zu geben.

Vivi fotofrafiert, David fliegt, Martin kommentiert, Dennis genießt die Show ;-)

So sieht die ganze Sache dann aus der Egoperspektive aus: Martin fliegt die bekannte Pflicht 2014.

Nach jeder zwei Starts absolviert hat, landete David als letzter kurz vor Sonnenuntergang. Im Anschluß wurden noch 6B und Schlepper HG gewaschen und in den Anhänger respektive die Halle gebracht. Grinsend über das ganze Gesicht ließen wir den Tag bei Abendessen und einem Feierabendbier ausklingen.

Mehr Fotos gibt es noch in der Fotogalerie.

Saisonbeginn 2014

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"ENDLICH!!!" - das war die einhellig geäußerte Meinung, als auf dem Flugplatz am 23.03. diesen Jahres zum offiziellen Saisonbeginn die Hallentore aufgingen und unsere frisch nachgeprüften Flugzeuge herausgeräumt wurden.

Vor dem Beginn des Flugbetriebes wurde dann noch die Jahresbelehrung durchgeführt, bei der noch einmal alle wesentlichen Dinge, wie z.B. die Startaufbauten bei den verschiedenen Startrichtungen, Lage von diversen Verbandskisten Feuerlöschern und der Kunstflugbox usw. erklärt wurden. Gerade für die Neuen im Verein ist das hilfreich. 

Danach ging es dann endlich los. Auch wenn der Wetterbericht noch ein paar Tage vorher nicht so optimistisch aussah, so befanden sich am Himmel ein paar Cumuluswolken, die sich rasch zu dicken Wolkenstraßen entwickelten. Dazwischen lugte auch immer einmal die Sonne hervor. Der Tag wurde zumeist für Überprüfungsstarts in den Doppelsitzern von Flugschülern und Lizenzinhabern genutzt, wobei auch die Einsitzer oft zum Einsatz kamen. 

Im Mutterschiff hatten wir auch eine kleine Kamera dabei. Bilder sagen ja mehr als Worte ;-) - es gab schon wesentlich schlechtere Tage zu Saisonbeginn.