2025 Süddeutsche Meisterschaft Neresheim

02.08.2025, 8. Wertungstag: Schöne Therme!

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Heute ist der letzte Wertungstag der Süddeutschen Meisterschaften in Neresheim. Die Nacht hat es geregnet und auch der Morgen sieht wolkenverhangen und naß aus. Obwohl das Wetter die letzten Tage nicht fliegbar war und es auch häufig naß von oben kam, muss Weckleholerin v.D. Sabine heute das erste Mal die Regenhosen bemühen. Es nieselt dass es eine Freude ist. Der Campingplatz ist die reinste Schlammschlacht – jedoch nicht so tragisch wie in Wacken.

Zum Briefing gibt es eventuell die Aussicht auf fliegbares Wetter zum Nachmittag – so leicht werden wir also nicht davon gelassen. Ein erneutes Briefing ist auf 12 Uhr angesetzt. So weit kommt es nicht: Um 11:35 Uhr meldet sich die Wettbewerbsleitung dass es auch heute nix wird und wünscht „Schöne Therme“ – wahrlich das beinahe einzig sinnvolle was man noch machen kann.

Abbauen und deutlich erkennbar der Matschstreifen

Das andere Sinnvolle was man tun kann: Zelte und Flugzeuge abbauen. Denn der Regen hat aufgehört, im Westen und Norden ziehen Gewitter vorbei. Die steife Briese trocknet Zelte und anderes. Ab dem Nachmittag sammeln sich abfahrbereite Gespanne auf dem Flugplatz. Viele (so auch wir) haben den Plan, direkt nach der Siegerehrung beziehungsweise dem Essen in Richtung Heimat aufzubrechen.

Anhängerparade

Um 19:00 startet das Abendprogramm mit den Reden, der Siegerehrung und der Kür des bzw. der Süddeutschen Meister:in und danach gibt es gutes Essen, Tanz und Musik. Wobei wir aufgrund der 500+ km die wir noch fahren müssen letzteres eher kurz halten.

Siegerehrung in der Standardklasse

Nach einer durchfahrenen Nacht treffen E1 und E2 um kurz nach 4:00Uhr morgens in Wilsche ein, belegen die dann noch vorhandenen Schlafmöglichkeiten und werden recht erstaunt von der anwesenden Gastgruppe aus den Niederlanden zur Kenntnis genommen. Somit ist die Qualifikation zu Ende, wir hoffen auf besseres Wetter beim nächsten Mal und trösten uns damit, dass man nicht immer Glück mit dem Wetter haben kann.

Last but not least: An dieser Stelle noch ein dickes Dankeschön an das Organisationsteam in Neresheim. Das Rundherum war wirklich fein: Es gab Alternativprogramm (wie z.B. Kino und Pub Quiz), einen gut bestückten Bierwagen und ausreichned leckere Verpflegung. Wir kommen gern wieder vorbei, dann aber hoffentlich mit besserem Wetter ;-)

01.08., 7. Wertungstag: Alternativprogramm

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Die Wettervorhersage sieht heute echt wirklich schlimm aus: Gewitter und Schauer an allen Ecken, der Morgen begann mit Regen. Nach einer Weckholen-Regenpause  kündigten sich mit einem imposanten Wolkenaufstieg an der Albkante die nächste Runde Schauer an – wobei hier nicht nur Schauer sondern auch eher Gewitter im Spiel waren.

Meteorologe Gerrit hat heute eine eigene Interpretation eines Temp im Gepäck und das Thema Fliegen ist somit gleich vom Tisch.

Künstlerische Interpretation des Wetters –Adiabaten mal anders [by Gerrit Illenberger]

Team E12 macht damit heute Alternativprogramm. Irgendwie haben alle in der Nähe liegenden Hallen- und Freizeitbäder scheinbar Sommerpause und die Tour in die Therme Erding wollten wir uns auch nicht geben. Somit entscheidet man sich für das Bergwerk „Tiefer Stollen“ in Wasseralfingen inklusive großer Führung. Danach noch ein Eis bzw. Kuchen in Aalen und dann wieder zurück zum Platz und ein bisschen Gerätepflege machen.

Fensterputzen

Exkurs zum Wetter  - oder warum das so ist wie es ist

Höhenkarte FL180 mit Lufttemperatur und Isohypsen

Betrachtet man eine Höhenkarte in Flugfläche 180 für den aktuellen Zeitraum (und die letzten Tage sahen nicht anders aus) sieht man über Dänemark einen Kaltlufttropfen (in gelb und grau) sowie ein Höhentief. Dieser Kaltlufttropfen speist sich aus dem Polargebiet und führt in der Höhe kalte Luft nach Deutschland. Die warme und feuchtere Luft aus dem Mittelmeerraum (rot) muss um diese Kaltluft drumherum strömen, in der Zone in der sich die beiden Luftmassen treffen haben wir dann eine entsprechende Wetterentwicklung. Kaltluft in der Höhe ist zudem grundsätzlich labilisierend – d.h. die Luft kann gut und schnell nach oben steigen. Ein stabilisierendes Hoch steht zwar über den Azoren bereit, schafft es aber nicht gegen diesen sehr stabilen Kaltlufttropfen anzukommen. Und damit haben wir Schauer und Gewitter, an den Alpen aufgrund der Tatsache, dass die Alpen ein Hindernis für die Luftströmung darstellen dann auch eine „Staulage“. Es regnet damit dort länger und heftiger als woanders. Das sieht man am überfluteten Platz in Füssen.

Üblicherweise löste sich eine solche Blockadelage innerhalb von Tagen auf – nur hat seit ein paar Jahren der Jetstream, der üblicherweise für den Weitertransport von Luftmassen in der Höhe sorgt sogenannte „Mäander“, d.h. der Jetstream schlägt Wellen. Diese sind größer geworden, das führt dazu, dass Wetterlagen sehr lange bestehen bleiben können. Beim Fortdauern von Hochdruckgebieten hat man dann halt ein ‚Sommermärchen‘ und viele freuen sich über das schöne, trockene Wetter.

31.07., 6. Wertungstag: Sonne zum Frühstück

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Heute weckt uns die Sonne und wir können im Sonnenschein auf unserer „Terrasse“ frühstücken. Die Terrasse ist das ausgeklappte Vorzelt des Bullis. Ausklappen können wir die nur, wenn es weder regnet noch zu sehr weht.

[Bild 15 , Caption: Sonnenklarer Himmel am Morgen]

Trotz des wolkenlosen Himmels ist der Startaufbau auf nach dem Briefing verschoben – denn im Westen stehen schon drohend in der Ferne die Quellwolken. Diese Wolken kommen von einem Regenband, welches sich ab dem Briefing auf die Alb schieben soll und kräftig regnen. Ab danach verheißt Meteorologe Gerrit aber gutes Wetter und es wurden auch Aufgaben ausgegeben.

Der Gridaufbau beginnt aktuell um 12 Uhr…

...und tatsächlich wird dann auch aufgebaut. Eigentlich sieht es erstmal so schlecht nicht aus. Um 13:00 Uhr beginnt der Schleppbetrieb beginnend mit der Standardklasse. Hier starten zuerst 6 Flugzeuge, dann eine Schlepppause um zu schauen, ob sich die Piloten halten können.  Danach dann nochmal einige, solange bis nur noch 5 Flugzeuge der Standardklasse am Boden standen. Darunter auch E1.

E2 war dann schon am Fliegen – wurde im OGN fleissig verfolgt. Doch O Schreck, der Punkt bewegte sich ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr, sondern verharrte auf 845m. Dann ein Anruf: „Bin im Acker, alles gut. Hier ist auch K2.“

Na dann, auf zum Rückholen. Ist ja nicht weit sondern im direkten Umkreis des Flugplatzes.  Zusammen mit Team K2 wurden LS4 und Discus aus einem etwas weicheren Weizenfeld geborgen. Auf der Rückfahrt sind wir noch BG und O1 begegnet, die lagen mehr oder minder ein paar Äcker weiter.

Neutralisationsgründe...

Am Platz derweil ist neutralisiert worden – E1 hat das getankte Wasser in den sowieso schon nassen Rasen abgelassen und zum Anhänger gezogen, abgerüstet und danach kam letzten Endes nur noch das Ende des Tages einzuläuten. Den Abschluss bildet das „Pub Quiz“ in der Halle mit allerlei Fragen rund um die Fliegerei aus den Bereichen Physik, Segelfliegen, Kunst und Kultur. Team „Seggomat“ aka E2 und Rückholer errang dabei den 3. Platz – somit besser als in der fliegerischen Wertung.

Wasserlassen

30.07., 5. Wertungstag: Neutralisiert

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Der heutige Tag bringt einen Frontdurchgang und das Wetterfenster wird erst gegen 16:30 erwartet. Damit wird der gleich im Briefing neutralisiert und es gibt Alternativprogramm für diesen Tag. Unter anderem eine Führung im „Fliegenden Museum“ in Aalen. Somit kommt Florian innerhalb von 2 Tagen zum zweiten Mal dort vorbei.

29.07., 4. Wertungstag: Wetterfensterln

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Der Tag beginnt – wie sollte es auch anders sein – zunächst wolkenverhangen.

Wolkenkrempel bedeckt den Himmel

Doch die Satellitenbilder und auch der örtliche Meteorologe machen Hoffnung: Es wird ein Wetterfenster ab 13:00 Uhr erwartet. Sogar mit Thermik und fliegbar. Im Briefing gibt es Aufgaben und am östlichen Teil des Platzes ist das Wasser so weit abgelaufen dass man dort aufbauen kann. Trotzdem ist das Gewicht noch auf 480kg Abflugmasse beschränkt.

Satellitenbild und erkennbar die Wolkenlücke [DWD]

Zunächst ist es aber grau, während wir die Flugzeuge zum Startbereich bringen. Dann gewinnen die  Wolken immer mehr Struktur und unser Zentralgestirn schaut immer heller durch die Wolkenlücken. Pünktlich zur Startbereitschaft gibt es dann blauen Himmel und auch Quellwolken, die bekanntermaßen ja für Aufwinde sprechen. Vor dem  Starten gab es dann noch ein Gruppenbild

 

Gruppenbild der Teilnehmenden und Helfenden Hände (inoffiziell)

Die Wolken in Aufgabenrichtung schauen durchaus gut aus. Nur leider steht auch der ein oder andere Schauer im Ausklinkraum und in der direkten Umgebung des Flugplatzes herum. Das zwingt die Wettbewerbsleitung dazu, den Ausklinkraum zu wechseln und vor der Rennklasse gibt es noch eine kleine Schlepppause. Zweite Nebenwirkung: E1 hat das große Pech genau in einen solchen Schauer zu gelangen und muss dann in Aalen außenlanden. Dort sind zwar einige Leute, aber trotzdem keiner um einen Rückschlepp nach Neresheim zu bekommen.

Am Start - da macht das Wetter noch einen brauchbaren Eindruck

Vorher ist noch E2 wieder gelandet und muss so wie das halbe Feld der Standardklasse sich hinten anstellen und erneut starten. E1 wollte dann nicht mehr starten – der Tag damit gelaufen. E2 erwischt nach dem Abflug die falsche Linie und wird hinter Aalen vom Regen aus der Luft gewaschen. Die ausgesuchte Wiese ist wunderschön, trotzdem nicht das ersehnte Ziel. Damit fährt Team E12 mal mit dem Anhänger los. Der Tag endet damit mit einer Anhängerralley, denn E2 ist nicht der einzige Außenlander an dem Tag. Eine Wertung gibt es und auch zwei Leute die wieder nach Hause gekommen sind.

E2 in der Wiese

28.07., 3. Wertungstag – Wo sind die Wintersachen?

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Der dritte Wertungstag beginnt mit wolkenverhangenem Himmel, und einem bangen Blick aufs Regenradar. Die zum Weckle-holen verpflichtete Person stellt fest, dass die Regenpause exakt ausreicht um in den Ort zu fahren und beim als besten Semmelschmied die Semmeln bzw hier lokal „Weckle“ zu holen. Die bezeichnung „bester Semmelschmied“ wurde nach einem beinahe objektiven Verfahren vergeben, zumindest hat unser Team umfangreiche Untersuchungen zur Qualität der örtlichen Bäcker angestellt und in den Trainingstagen die Bäckereien gezachert.

Milch gibt es aus guter Tradition vom Bauern gegenüber. Und mit beginnendem Niederschlag sind sowohl Person, Milch und Weck im Camp angekommen. Für das Frühstück können wir uns Zeit lassen, denn das Briefing wurde auf 11:30 Uhr verschoben. Zeit um die nicht eingepackten Wintersachen und Fleecepullover zu suchen, oder sich anderweitig mit etwas dickeren Klamotten auszustatten. Es ist kalt geworden und der Regen auch nicht weniger. Am Vorfeld weiß man schon gar nicht mehr wo man fahren kann und Gummistiefel sind in den umliegenden Läden schon ausverkauft...

Trotz der kalten Temperaturen  und des Niederschlages wird im Briefing eine Startaufstellung verkündet. Aufgaben soll es später in einem Feldbriefing geben. Die Startaufbau ist auf 12:15 Uhr festgelegt, das Feldbriefing auf 13:15.

Tatsächlich lässt der Regen zu Mittag hin nach und wir bauen die Flugzeuge auf. Angesichts des Wolkenverhangenen Himmels verzichten die Piloten aufs Wassertanken und schieben die Flugzeuge so ins Grid. Die maximale Abflugmasse hat die Wettbewerbsleitung heute auf 450kg begrenzt. Das östliche Ende des Platzes ist nämlich so nass das an Starten dort nicht zu denken ist – deswegen der Plan mit Rückenwind zu starten.

Feldbriefing

Das Grid wird ordnungsgemäß aufgebaut und steht bereit. Es folgt das Feldbriefing und die obligatorische Verschiebung der Startbereitschaft. Irgendwann lassen dann die Schleppmaschinen an und alle Pilot:innen eilen zu ihren jeweiligen Fluggeräten. Zunächst schickt die Wettbewerbsleitung zwei Schnupperer hoch. Das einzige von den beiden zu verzeichnende Steigen war dann im F-Schlepp und die landen wieder, ohne zwischendrin nochmal höher gekommen zu sein. Also packen wir schweren Herzens unsere Sachen wieder ein, die E1 kommt in die Bezüge, E2 in den Anhänger und wir widmen uns der Planung, was man mit dem restlichen Tag noch so machen könnte. Schließlich ist es schon nach 16:00 Uhr…

Rückholerin und Kinder machen dann einen kleinen Ausflug nach Aalen zum gucken – und kommen zum Abendessen erst zurück.

27.07., 2. Wertungstag – Wer klopft da?

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Während der Nacht ertönt Klopfen und Prasseln auf dem Zelt und dem Bullidach, mal mehr mal weniger stark. Unverkennbar: Es regnet und das zum Teil schon ganz schön stark. Trotzdem kommt am Morgen die Sonne raus und scheint wieder auf die aufsteigende Feuchtigkeit. Im Briefing konstatiert der Meteorologe Gerrit, dass die Basis und die eingelagerten Gewitter eher nicht zum Fliegen geeignet seien. Eine Einschätzung, die die Wetterhexe durchaus teilt. Folglich ist der Tag für beide  Klassen neutralisiert. Als Alternativprogramm wird Wasserskilaufen empfohlen, auch wenn man dafür bis nach Füssen fahren müsse, um den dortigen Wasserspielen beizuwohnen. Sogar ein Videotrailer wird eingespielt. (Wir erinnern uns: Ein großer Teil des LSV Gifhorn ist ins Fluglager nach Füssen gefahren) Team E12 fährt lieber nach Giengen an der Brenz ins Steiff-Museum und schaut sich kuschlig weiche Teddybären und anderes Mohair-behaartes Viehzeug an.

Stofftiere im Museum

Am Nachmittag wird noch eine Führung im Kloster Neresheim angeboten. Überhaupt ist die Versorgung mit Alternativprogramm richtig gut: Geboten wird neben dem Getränkewagen auch eine gesunde Ernährung mit Currywurst + Pommes sowie Abends in der Briefinghalle Kino. Dem Anlass entsprechend Top Gun und auch Top Gun 2, wobei nicht nur der Film für Sound sorgt denn immer wieder ist während des Tages das Hämmern von Thors Hammer zu hören, begleitet von Niederschlag. Dieser ist immerhin nur flüssig und nicht auch noch körnig. Der Niederschlag sorgt jedoch für dauerhaft nasse Füße und Schuhe, einige haben gleich die Gummistiefel ausgepackt. Der Boden im Bereich der Fahrverbotszone gleicht einem Moorbad – aber wir wollen mal nicht meckern. Im Vergleich zum Alpenvorland haben wir paradisische Zustände.

Alternativprogramm – stilecht

26.07., 1. Wertungstag – 8/8 Grauthermik

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Der erste Wertungstag empfängt uns mit einer sich durch den Nebel blinzelnden Sonne.

 

Mystisch im Morgennebel: Das Kloster Neresheim

Das weckt Hoffnung. Auch die Wettbewerbsleitung ist optimistisch und lässt zumindest die Standardklasse aufbauen. Die Rennklasse wird neutralisiert, da das Wetterfenster doch zu klein ist. Leider rühren die lokalen Energieerzeuger erstmal nur die Wolken um, wobei die Hoffnung ist, dass sich das zum Nachmittag hin deutlich anhebt, bevor das Wetterfenster von konvektiven Umlagerungen geschlossen wird. Die Aufgabe ist dementsprechend kurz: 1:30h AAT als Sanduhr um den Flugplatz.

Frohen Mutes bauen wir auf, und sind – da kein Wasser getankt wird – so schnell, dass wir am Grid sind, bevor die Waage steht. In kurzer Zeit ist das gesamte Feld aufgebaut, jedes Flugzeug mit Schleppseil versehen. Die Schleppmaschinen sind auch da und so beginnt das Warten auf die Startbereitschaft. Aus 12:30 wird 13:15, aus 13:15 dann 13:45. Hier beschließt die Wettbewerbsleitung dass der Tag neutralisiert wird, da die Grauthermik unter 8/8 Bewölkung eben nicht höher zu werden scheint.

 

Startfeld unter 8/8 Grauthermik

Demnach: abbauen und einpacken was wir als Team auch mit hinreichend Zeitreserve zum anrückenden Gewitter schaffen. Die Zeit reicht sogar noch, um die nähere Umgebung des Flugplatzes zu erkunden und zu schauen was es so an der Stelle noch gibt.

 

Kamele als Wandererattraktion

Rechtzeitig zur Böenwalze sind alle wieder am Platz und widmen sich dem Alternativprogramm: Kino, Duschen oder einfach am Bierwagen chillen.

 

Eine Böenwalze kündigt das Gewitter an

22.07. - 25.07.: Anreise und Trainingstage

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Nachdem Team E1 und E2 schon früh genug Urlaub hatten, konnten sie auch schon früh anreisen und waren somit die ersten in Neresheim. In Neresheim finden ab dem 25.7. die Süddeutschen Meisterschaften statt. Hier waren die Vorbereitungen noch in vollem Gange, der Campingplatz wurde gemäht und die Markierungen geschaffen.

Team E1 und E2 sind dieses Jahr Florian und Felix. Die beiden vertreten den LSV Gifhorn bei den Süddeutschen Meisterschaften in der Standardklasse. Die Süddeutschen Meisterschaften sind gleichzeitig die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften

Am Mittwoch konnte tatsächlich geflogen werden, der Schlepppilot "opferte" die Mittagspause und zog die flugwilligen TeilnehmerInnen in die Luft. Auch E1 und E2 nutzten die Gelegenheit für einen kleinen Ausflug über die Alb. Am Abend bestand die Möglichkeit Dokumentenkontrolle und Wiegen vorzuziehen, was unser Team dann auch nutzte. Damit waren die beiden nachfolgenden Tage entspannt.

Gegen Abend des Mittwochs begann es voll zu werden auf dem Flugplatz, eine vermehrte Anreise anderer Teilnehmender setzte ein. Was auch einsetzte war Regen, es wurde naß und die herabfallende Nässe sollte sich auch am Donnerstag fortsetzen. Begleitet wurde dies von weiteren Anreisen, technischen Kontrollen und Wägungen. Alle mussten über die Waage, natürlich vollgetankt. Also Wasser tanken, auf die Waage fahren und dann Wasser wieder ablaufen lassen. Was bedeutet, dass der gemeine Pilot nach dem Runterfahren die Wasserhähne aufmacht und den Boden gießt beim Rückziehen an die Anhänger.

Schlammbad möglich

Soviel Wasser zusätzlich zum reichlichen Regen sorgt dafür, dass der Boden vor der Waage dann zwischenzeitlich schon ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden: Es ist schlammig, und dass obwohl es auf dem Härtsfeld doch eher trocken und steinig ist. Die Wettbewerbsleitung hat schon eine Fahrverbotszone eingerichtet. Wo doch Schlammbäder so gesund sein sollen.

Team E12 nutzt die vorhandene Zeit für Baumarktbesuche und ähnlichen Schabernack wie zum Beispiel noch die auf der Hinfahrt besorgte Haubenfeder in E1 einzubauen und mal eben die Flarm-Antennen einem kleinen Update zu unterziehen.

Last-Minute Basteleien

Am Freitagabend findet noch das Eröffnungsbriefing statt, alle Teilnehmer werden aufgerufen, die Wettbewerbsleitung stellt sich vor und damit ist der Wettbewerb offiziell eröffnet.

Eröffnungsbriefing