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Es geht voran in der Wartung

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Neben der Fluglehrerfortbildung, die letztes Wochenende am 30. und 31. Januar in Wilsche stattgefunden hat und bei der die meisten Vereinsmitglieder als Zuhörer, Referenten oder als Mannschaft für die Versorgung mit kulinarischen Delikatessen eingespannt war, ging natürlich auch die Wartung der Flugzeuge in der Werkstatt weiter. Momentan haben wir hier insbesondere den Rumpf unseres neuen Arcus in Arbeit, um ihn noch etas zu pimpen und für die neue Saison fitzumachen.

Flugzeug wart Nico schreibt dazu:

"Habe noch einen Punkt zum Arcus: Schachti hat festgestellt, dass laut Wartungsliste in Kapitel 3 des Wartungshandbuches der Beschlag der Seitenruder-Aufhängung sowie das Höhenruder-Steuergestänge jährlich überprüft werden müssen. Während das bei ersterem durch Ausbauen des Seitenruders möglich ist, ist für das Höhenleitwerk ein Wartungsloch vonnöten. Da es eh jedes Jahr überprüft werden muss, haben wir jetzt ein 80mm Loch gemäß Diagramm 6a des Wartungshandbuches im Leitwerk installiert, so kommt man recht bequem an die Steuerung. Der entstandene kegelförmige Deckel wird dann einfach mit Tape gegen Herausfallen gesichert. Fällt von weitem auch kaum noch auf... siehe Foto."

Michael und Werkstattleiter Stefan begutachten die neue Inspektionsöffnung

Fixierung des Deckels nach Fertigstellung der Inspektion mit dünnem Klebeband

Nach der Befundung konnte festgestellt werden, dass die Steuerung absolut in Ordnung und fit für das nächste Jahr ist. In den nächsten Jahren wird uns das dann nur noch ein paar Minuten Zeit kosten.

Der Film zum Dünenritt

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Marianne und Jürgen waren das letzte Jahr im September zum Hangfliegen an den Dünen in Dänemark und haben uns bereits einen schönen Bericht zu ihren Erlebnissen erstellt. Dabei sind auch einige GB an Videomaterial entstanden, aus denen Martin noch einen schönen Film zusammengeschnitten hat.

Viel Spaß beim Anschauen!

Neujahr auf dem Flugplatz

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Seit Jahren treffen wir uns jedes Jahr am Wochenende nach Naujahr, um ein wenig Zeit auf dem Flugplatz zu verbringen und, wenn uns das Wetter läßt, auch mal den einen oder anderen Start zu wagen. Das war auch dieses Jahr nicht anders, also haben wir uns am Sonntag nach Neujahr, dem 03.01. im Vereinsheim getroffen, um das neue Jahr zu begrüßen. Verbunden wird dies zumeist mit ein paar Starts mit der ASK-21, die wir noch nicht in die Winterwartung geschickt haben.

Dieses Jahr hat es fast nicht funktionieren wollen, aber am Ende war das Wetter dann doch besser als angesagt - nur mit -6°C und knapp 30km/h Wind am Boden knackend kalt. Aber das hält doch einen echten Segelflieger nicht von seinem Spaß ab ;-) Also konnten sich die ersten Starts 2016 in den Himmel erheben. Martin hat dazu auch noch einen kurzen Film erstellt.



Parallel dazu gab es im Vereinsheim Kuchen, Leckereien und selbstgekochten Punsch (ohne Schuß für die, die noch fliegen wollen) die uns wieder vom Küchenteam Karin und Bernd kredenzt wurden. Das eine oder andere angeregte Gespräch ließ sich dabei natürlich nicht vermeiden.

Nach reichlich drei Stunden in der Hundekälte kam auch unsere Fliegermannschaft wieder rein, nachdem jeder Willige einmal in der Luft war. Fazit: Es hat uns wieder einmal Spaß gemacht und wir freuen uns auf die vor uns liegende Saison.

Guten Rutsch für 2016!

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Einen guten Rutsch ins neue Jahr

 

wünscht der Luftsport-Verein Gifhorn allen Mitgliedern, Freunden und Bekannten.

Das Jahresende ist ja bekanntlich die Zeit der unzähligen Zusammenfassungen, Rückblicke und Bilanzen über das vergangene Jahr. Wir können uns an dieser Stelle in keinster Weise beschweren. Hinter uns liegt eine unfallfreie Saison, in der wir wieder eine Vielzahl an Höhepunkten erleben durfte. Dazu zählen die Ankunft unseres neuen Vereinsflugzeugs, das bereits im ersten Jahr knapp 200 Stunden in der Luft war. In dieser Zeit waren ein 1000km Flug dabei, ein Aufenthalt in Frankreich, zwei Wochen Wellenfliegen in Tschechien. Auch Höhenluft bis 5000m konnte der Arcus schnuppern. Darüberhinaus gab es viele Wettbewerbe, wovon die Streckenflug-EM von Tassilo, die Segelkunstflug-WM von Dennis und das von uns veranstaltete Wilscher Vergleichsfliegen sicher die Herausragendsten sind, die stellvertretend für alles andere genannt sein sollen. Auch auf Dünenhöhe konnte dieses Jahr geflogen werden. Sicher haben wir da noch den größeren Teil der Erlebnisse vergessen...

Eine kleine Zusammenfassung aus der Sicht unserer Jugendgruppe gibt es auch noch bei einem bekannten Videoportal.

 

In diesem Sinne allen ein frohes neues Jahr 2016, in dem uns wieder eine hoffentlich unfall- und verlustfreie Saison mit weiteren Höhepunkten in allen Belangen beschert sein mag!

Theorie und Praxis...

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Die dunkle Zeit des Jahres ist bei uns nicht nur Zeit der Werkstattarbeit, sondern wird auch zur fliegerischen Weiterbildung genutzt, wofür im Sommer - da alle in der Luft sind - oft genug keine Möglichkeit bleibt. Insbesondere finden da die Theoriestunden für unsere Flugschüler statt.

Hierfür haben sich unsere beiden Nachwuchslehrer Andreas und Dennis ein paar besondere Sachen ausgedacht. Andreas hat die schüler selbst in einer Gruppenarbeit die wesentlichen Themen zur Außenlandung erarbeiten lassen.

Außenlanden - worauf kommts an?

Nachdem sie damit fertig waren und die Ergebnisse noch einmal in der gesamten Gruppe diskutiert wurden, war Dennis mit dem Thema Luftrecht dran, was die meisten eher als etwas dröge empfinden. Dennis hat da auch eine Zeit gegrübelt, wie er es am Besten rüberbringt und sich dann die Woche zuvor mit Pappe, Filzstiften, einem Skalpell und Klebstoff hingesetzt und ein wenig gebastelt. Herausgekommen sind dabei die Lufträume hier in unseren näheren Umgebung im Maßstrab, so daß man sich das Ganze auch richtig dreidimensional vorstellen kann, was wo wie hoch geht.

Was gehört nun wo hin??

Daß es doch nicht so einfach ist, stellte sich dabei schnell heraus. In so einer ICAO Karte sind eine Menge bunte Symbole drin mit noch viel mehr Zahlen, so daß man sich da erst einmal einen Überblick verschaffen muß. Am Ende hatten es die Schüler aber herausbekommen und konnten sich so ein Bild der Struktur in unserer Umgebung machen, das man buchstäblich "begreifen" kann.

Die Lufträume um Hannover und Faßberg im Höhenmaßstab

Daneben werden natürlich auch die sich noch bietenden Möglichkeiten genutzt, um mal die Sonne zu sehen. Neben den Wellen ist das für den Segelflug aber zu der Jahreszeit lediglich der Flugzeugschlepp, dessen man sich bemächtigen kann. Genau das haben Lasse, Dennis und David auch am Wochenende praktiziert und sich mit der Dimona im Mutterschiff sitzend auf 1250m über Grund ziehen lassen. Aus der Höhe kann man bei den tiefen Basishöhen die Aussicht über die Wolken genießen.

Mit der 21 im Schlepp über die Wolken

Blick über die Wolken in 1250m Höhe über Grund

Nach dem Schlepp war den Jungs aber nicht nach Schleichen zumute - im Kunstflug wurde die zur Verfügung stehende Höhe direkt in Spaß umgewandlelt. Zufrieden nach mehreren Starts räumten sie die Flugzeuge wieder ein und freuten sich über den willkommenen Moment in der dunklen Jahreszeit...