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Flugbetriebsbeginn in Wilsche

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Mit der Flugbetriebsbesprechung endete für die meisten Vereinsmitglieder die Wintersaison. Hier riefen uns unser Sicherheitsbeauftragter Uwe und Ausbildungsleiter Rainer die betrieblichen Verfahren an unserem Flugplatz wieder ins Gedächtnis. Anschließend informierte Kersten unsere Flugleiter über die Flugdatenerfassung mit Vereinsflieger. Ein Blick in den Wetterbericht ließ jedoch für den offiziellen Flugbetriebsbeginn am Sonntag nichts Gutes erahnen. Prompt beschlossen einige Mitglieder, bereits den Samstag für einige Check- und Schulflüge zu nutzen. 

Lasse bei dem Vorbereitungen zum ersten Alleinflug 2016

Wie bereits befürchtet, begann der Sonntag dann mit tiefen Wolkenuntergrenzen unterbrochen von noch tieferen Untergrenzen mit Nieselregen. Nach einem "Wettererkundungsflug" mit der Dimona wurde dann schließlich doch mit dem Flugbetrieb begonnen. 

Steffen und Helga bereiten sich auf ihren Checkflug vor

Entgegen allen Erwartungen klarte der Himmel zum Abschluss des Tages doch noch auf und es bildeten sich bei kräftigem Wind schöne Wolkenstraßen aus, so dass auch die erste Thermik des Jahres in Wilsche gekurbelt werden konnte.

2m/s Steigen unter einer schönen Wolkenstraße in 800m um 17 Uhr. Uns geht's gut ;)

Alleinflug mit der Dimona

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Auch am letzten Wochenende war auf dem Flugplatz die meiste Betriebsamkeit für die Vorbereitung der neuen Saison zu verzeichnen. In der Segelflugwerkstatt fühlen sich gerade die ASK-21 und die Ka8 heimisch, um sich die letzten Streicheleinheiten vor der Nachprüfung abzuhalten. In der Nachbarwerkstatt gehen derweil auch die Arbeiten an der Regent weiter. Zudem roch man auch am Duft verbrannten Stahls, daß Florian die Tor unserer neuen Anhängerhalle vorantreibt. Parallel hielten die Fluglehrer ihre alljährliche Versammlung ab.

Danach hatten sich Steffen, Martin und David noch zum Dimonaschulen verabredet, jetzt wo endlich auch die Ausbildungsgenehmigung dafür wieder da ist. Also drehen erst David, dann Martin und schließlich noch einmal David mit Steffen auf dem rechten Sitz ihre Runden. Im Anschluß fragt Steffen Martin, ob er nicht Lust hätte, die nächsten Runden allein zu drehen. Das läßt der sich nicht zweimal sagen und absolviert hochkonzentriert die Startvorbereitungen...

Martin hochkonzentriert bei den Startvorbereitungen

Einige Touch&Gos später gibt Steffen den Befehl zur Abschlußlandung und Martin steigt zufrieden grinsend aus dem Gerät. Danach ist Inis dran, die noch eine Strecke mit der Dimona auf dem Weg zur Lizenz fliegen will.

 

Technischer Dienst am Vereinsheim

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Unser Vereinsheim ist bereits vor Jahrzehnten von den Vereinsmitgliedern selbst in harter Handarbeit aufgebaut worden. Entsprechend der langen und intensiven Nutzung sind nun ein paar kleine Instandhaltungsarbeiten notwendig geworden. Insbesondere marode Kupferrohre, die letztes Jahr reihenweise undicht wurden und Wasserschäden hinterlassen haben, bereiteten uns Sorgenfalten. Nachdem diese Arbeiten alle erledigt waren, versammelten sich die Jugendgruppe und Fluglehrerin Betti für Tapezierarbeiten.

So war Anfang Februar als erstes unser "Jugendbunker", das Zimmer 1 dran mit Malern und Verschönerungen...

Na, was wird das wohl??

Da ist der Andenkondor auf der anderen Seite schon fertig.

 

Ohne Worte.

Ein paar Wochen später waren unser Pack- und Unterrichtsraum sowie der Flur an der Reihe, da hier der Wasserschaden in der Damendusche am meisten gewütet hat.

Dennis beim Tapetenleim anmischen

"Ganzkörperkondome" helfen gegen Kleckerschäden auf der Kleidung ;-)

Fertig. Schneeweiße Wände sprechen für sich selbst!

Danke an Dennis, Lasse, Nick Paul und vor Allem Betti, die nicht nur die Teilnehmer motiviert, sondern gleich noch die Farbe und einen Schrank für den Jugenbunker spendiert hat!

 

Löcher in unserem neuen Flugzeug???

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Mancher hat es vielleicht schon geahnt, was es mit dem neuen "Inspektionsloch" im Arcus auf sich hat - Stefan und Nico haben da, wohl karnevalsbedingt, den Spaßvogel in sich entdeckt und so manchen gehörig verladen...

Doch wie kommt nun das Loch in den Arcus? Stefan löst auf.

"Man lese das Wartungshandbuch, komme auf dumme Ideen. Mache ein Foto wie zwei Leute interessiert auf eine Stelle am Rumpf schauen. Dann macht man noch ein Foto von einem real existierenden Loch im Seitenruderspant...

...dieses...

... und nehme ein altes Foto von einer Lackreparatur an der ASK 21.

...jenes.

Anschließend schneidet man das Loch und das angeschliffene Gewebe aus, fügt es ins erste Bild ein. Skaliert es und schiebt und dreht es zurecht. Anschließend wird nur noch der Finger wieder drübergelegt.

Und nur noch zusammenbauen.

Fertig!

Die Reparatur mit Tape war dann ein leichtes :-) Es soll auch Vereinsmitglieder gegeben haben, die erstmal die Stelle gedrückt haben, ob da wirklich ein Loch ist."

Unter der Woche in der Werkstatt

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Warum brennt denn am Mittwoch Abend zwischen 18 und 21 Uhr noch Licht in der Werkstatt? Und warum ist es dort so nebelig? Sind dort etwa Einbrecher hausieren gegangen oder was ist da los?

Nein der Grund ist weit profanerer und der Fliegerei sehr naheliegender Natur. Stefan und Hendrik haben sich verabredet, nach Feierabend schnell noch ein paar Teile der ASK21 zu lackieren, die am letzten Sonntag dafür vorbereitet wurden. Es handelt sich um die Haubenrahmen, eine kleine Lackreparatur unter dem Rumpf im Bereich der Kupplung und um weitere Kleinteile. Nach den letzten Kontrollen der zu lackierenden Teile und nach der Überprüfung der Abklebungen für alle restlichen Bereiche konnte es losgehen: Lack anmischen, leichten Atemschutz anlegen und dann jede Menge Nebel in der Werkstatt erzeugen.

Stefan und Hendrik mit Gasmaske beim Lackieren der Haube der ASK-21

So wurden nacheinander die schon etwas grabbelig aussehenden Außenkanten der Haubenrahmen wieder mit einer neuen Schicht Lack versehen.

Stefan beim Spritzen. Der Rumpf der ASK wurde vorher entsprechend eingepackt

Ab dem nächsten Wochenende erfolgt die Nachbearbeitung der Teile, die dann hoffentlich in neuem Glanz erstrahlen. So wird es wieder eine Freude sein, sich mit den Flugzeugen in die Luft zu begeben - das Auge fliegt ja mit und manch einer sagt, daß die Thermik zudem wählerisch ist und gut aussehende Flugzeuge auch bevorzugt ;-)