Wetterbericht und Wirklichkeit - mal wieder genauso identisch wie FAZ und Bild-Zeitung. Wo der DWD
Hammerwetter in südlichen Niedersachsen prophezeite, lag in Wirklichkeit eine fette Abschirmung, die sich nur zögerlich auflöste und
die Wettbewerbsleitung dazu veranlasste, die Clubklasse nicht wie geplant um Hannover zu scheuchen, sondern auf Zickzackkurs gen Norden zu schicken.
Das sorgte zumindest bei den Piloten, die noch nie im Süden unterwegs waren, für Erleichterung. Der Standardklasse konnte das allerdings
ziemlich egal sein, sie hatte genug mit "Katzen kratzen" zu tun.
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Clubklasse: |
Wilsche - Celle Scheuen - Salzwedel - Egestorf - Oppershausen - Wilsche=270 km |
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Standardklasse |
Cats Cradle, Zeitfenster 3:30 Stunden, erste Pflichtwende Wolfsburg |
Wettertechnisch machte sich die eingeflossene Warmluft bemerkbar: Die Steigwerte hielten sich in
Grenzen, die Sicht war weniger als bescheiden, und Ausbreitungen machten einigen Piloten das Leben schwer. So kam es dann auch, dass erstmalig mehr
als ein Clubklasse-Pilot ackerte, dass sogar nur zwei Piloten das Mehreck bewältigten. Die Alfelder Bernhard Kloth und Markus Hischke kochten
die hinterherfliegende Konkurrenz ab und schlugen mit einem Schnitt von 61,3 km/h laut vorläufiger Wertung wieder in Wilsche auf.
Die Katzenfreunde verteilten sich nach dem Start in alle Richtungen. Die weiteste Strecke legte dabei
Simon Bräuniger (AeC Hannover) mit 286,7 Kilometern zurück, dicht gefolgt vom Gifhorner Sebastian Bode mit 287,3 Kilometern. Dritter wurde
Tim Pfleiderer vom LSV Hameln, der rund 20 Kilometer weniger zusammenloggerte.
Die außengelandeten Clubklasse-Maschinen lagen auf dem Kurs verstreut, und auch einige
Standardflieger gesellten sich bald dazu. Doch merkwürdigerweise waren fast alle Piloten spätestens um Acht wieder in Wilsche - vermutlich
wurden sämtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Niedersachsens Straßen gebrochen, um Abends pünktlich zum Bergfest zu erscheinen.
Kulinarisch hatten Edgar, Dirk, Kalle und Co. Die zwei Megapfannen (Durchmesser 1 m) waren randvoll
gefüllt mit feurigem Gyros, dazu gab`s Salate und Reis bis zum Abwinken. Tassilo zeigte sich mit dem Verlauf der ersten Hälfte des
Wettbewerbs mehr als zufrieden: "Bislang verlief alles einwandfrei, die Stimmung ist gut und sportlich wurde schon einiges geleistet."
Bleibt nur zu hoffen, dass noch einige Wertungstage folgen werden.