Selbiges Bild bot sich am Dienstag dem Betrachter auch um
zwölf, als Wettbewerbsleiter Tassilo Bode im zweiten Briefing verkündete, dass von nun an spontan entschieden werde, ob
noch geflogen wird. Für die Piloten, von denen die ersten schon das friesisch-herbe Jever-Pils ansetzen wollten, war das
bange Zittern also noch nicht vorbei.
Das böse Wort mit "N" sprachen Matthias und Tassilo
erst gegen 14 Uhr, und als sich die ersten Hänger öffneten, um diverse Flugzeugteile in sich aufzunehmen, öffnete
sich auch - wie sollte es anders sein - der Himmel und ließ die Sonne durch. Allerdings nur für kurze Zeit, so dass
für etliche der Reise zur Stüder Kartbahn nichts mehr im Wege stand. Der Vorschlag, die dort erzielten Ergebnisse in
die Wettbewerbswertung mit aufzunehmen, stieß bei der Wettbewerbsleitung allerdings nur auf geringen Zuspruch.
Des schlechten Wetters überdrüssig, packte Sebastian Bode
am Abend die Bazooka Marke Eigenbau aus und feuerte mit den verschiedensten Gemischvarianten (Haarspray, Aceton etc.) gen Himmel.
Und man mag es nicht glauben: Petrus himself hatte ein Einsehen, nach einer halben Stunde öffnete sich der Vorhang und ein
prächtiger Sonnenuntergang sprach frohe Kunde vom bevorstehenden Flugwetter am kommenden Tag.
Während die Piloten alsbald dem Leistungsschlaf frönten,
interessierte dies die Wettbewerbsleitung herzlich wenig. Tassilo zumindest versuchte sich als Barkeeper und Cocktailmixer, und
die muntere kleine Thekenrunde war eifrig mit dabei. Das Resultat sehen wir morgen beim Briefing...