
Osterfeuer beim LSV
Die Ka 8 wurde für gute Thermik geopfert!
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| Vorbereitung zum Osterfeuer |
Während es bei traditionellen Osterfeuern in Norddeutschland üblich ist, eine Osterhexe zu verbrennen, um böse Geister auszutreiben, gingen die Mitglieder des LSV (wie so oft) neue Wege:
Um die vor einigen Jahren begonnene Umstrukturierung des Flugzeugparks von Holz/Stahl/Stoff auf Kunststoff endgültig zu beenden, landete der Oldtimer des Vereins, eine Ka 8, am vergangenen Ostersonnabend auf dem Osterfeuer.
Fachmännisch positioniert und mit hochentzündlichem Aceton getränkt, wurde pünktlich um 20 Uhr die linke Tragflächenspitze entzündet. Binnen weniger Minuten wurden Bespannung und Sperrrholz von den Flammen zerfressen, der Stahlrohrrumpf hingegen glühte noch bis in die frühen Morgenstunden. Die Jugendgruppe führte einen rituellen Tanz um das Osterfeuer auf und beschwor damit den Thermikgott, nach dieser grandiosen Opfergabe doch bitte für sehr gute Thermik in gerade begonnenen Saison zu sorgen.
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Das Opfer für die Thermik 2005 Mit der Verbrennung der Ka 8 geht eine Ära in der Geschichte des LSV zuende, denn immerhin haben unzählige Flugschülergenerationen auf der "48" ihre ersten längeren Alleinflüge mehr oder weniger formschön absolviert. Dennoch hat ihr letzter Aufstieg in den Flugzeughimmel auch sein Gutes: In der Halle ist jetzt genug Platz für den neuen Discus!
01.04.2005
Helge Zembold