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19. März 2000 - Endlich ist es soweit:

Die Flugsaison 2000 hat begonnen

Startwinde

Auch die Startwinde wurde einer gründlichen Prüfung unterzogen


Die Gifhorner Segelflieger sind wieder in ihrem Element. Am Sonntag, den 19. März wurden die ersten Starts vom Wilscher Segelfluggelände aus absolviert. Schon an den Wochenenden zuvor wurde auf Hochtouren in den Werkstätten gearbeitet, an den Flugzeugen geschraubt und poliert, um für den Saisonanfang gerüstet zu sein.

Bevor die Segler jedoch wieder frei in die Luft entlassen werden konnten, stand zunächst die alljährliche Jahresnachprüfung der Segelflugzeuge an. Hierzu wurde eigens ein amtlicher Prüfer des Luftfahrtbundesamtes (LBA) aus Braunschweig bestellt, der die Segler, den umweltfreundlichen Motorsegler sowie das Startgerät des Vereins einer genauen Kontrolle unterzog.

Motorsegler Dimona

Unser Motorsegler kurz vor der Überprüfung


Neben einer äußeren Sichtkontrolle legte LBA-Prüfer Cornelius Volosciuk großen Wert auf die Funktionalität der Steuerorgane und deren Anlenkungen sowie die gesamte Oberfläche der Hochleistungsmaschinen. Es zeigte sich, dass die LSV-Mitglieder sorgfältig genug gearbeitet und das Flugzeug wieder in einen flugtüchtigen Zustand versetzt hatten.

ASK13 bei der Landung

Unser Schulungsdoppelsitzer ASK13 landet wieder


Doch nicht nur graue Theorie gehörte zur Jahresnachprüfung. Einen Stempel erhielt nur das Flugzeug, das auch einen Probeflug überstand. Einige Testpiloten des Vereins nutzten das ungewöhnlich schöne Wetter, um sich wieder an "ihr" Element Luft zu gewöhnen, in dem sie sich hoffentlich die kommenden sieben Monate aufhalten können. So waren Probeflüge von knapp einer Stunde Länge möglich - ideal, um das Verhalten der Flugzeuge genauestens unter die Lupe zu nehmen. Am kommenden Wochenende (25./26. März) müssen noch die restlichen Vereinssegelflugzeuge ihren Werkstattflug durchführen, bevor der reguläre Schulbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

23.03.2000
Helge Zembold