Wilscher Flugtage 2026 - Die heiße Phase hat begonnen!

Ein Blick auf den Kalender genügt, um zu wissen, was gerade Priorität hat: In gut zwei Wochen, am 5. und 6. September, öffnen wir für die Wilscher Flugtage die Tore. Acht Jahre ist es her, dass es das zuletzt gegeben hat, und entsprechend lang ist die Liste dessen, was bis dahin noch zu tun ist. Über dem Platz stehen an diesem Tag zwar ordentliche Quellwolken, doch die Flugzeuge bleiben weitgehend in der Halle. Heute wird nicht geflogen, heute wird gearbeitet. Los geht es direkt vor dem Vereinsheim. Auf der gepflasterten Fläche hat sich der Sommer über allerhand Grün zwischen den Platten breitgemacht, und genau dort werden in zwei Wochen unsere Gäste stehen. Also rücken wir mit Fugenkratzer, Gasflasche und Abflammgerät an, der Tisch wird kurzerhand zur Seite gekippt. Es ist eine dieser Arbeiten, bei denen man nach einer Stunde noch nicht viel sieht und nach vier Stunden plötzlich sehr viel.

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Es wird aufgeräumt...

Handarbeit auf der Signalfläche – rechts stehen Gasflasche und Abflammgerät bereit

Parallel dazu ist eine ganze Truppe an der Kante zur Halle zugange. Hier gilt dasselbe wie jedes Jahr: Der Wald arbeitet zuverlässiger als wir und schiebt sich Stück für Stück in Richtung Platz. Sträucher werden ausgegraben, Wurzeln aus dem Boden gehebelt, Bauschutt aufgesammelt, und die Schubkarren pendeln im Dauerbetrieb. Wer glaubt, Segelfliegen bestehe überwiegend aus Fliegen, sollte an so einem Samstag einmal vorbeischauen…

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Grünarbeiten

Beim Ausgraben der Sträucher an der Hallenkante – die Schubkarren sind im Dauereinsatz

Für den Rest hat der Verein einen Container bestellt. Der steht seit dem Morgen an der Bahn und füllt sich sichtbar mit Wurzelstöcken, Grünschnitt und altem Schutt. Daneben liegen die Pflastersteine schon gestapelt bereit.

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Platzbeschaffungsmaßnahmen

Container und gestapelte Pflastersteine – Platz schaffen an der Waldkante

Nicht alles an der Vorbereitung ist schweißtreibend. Auf dem Bollerwagen sammeln sich Latten, Schrauben und ein ganzer Stapel laminierter Infotafeln, mit denen wir zu den Flugtagen unsere Flugzeuge beschildern wollen. Wer mag, kann dann in Ruhe nachlesen, was da eigentlich vor ihm steht. Bei der Turbulent D-31 lohnt sich das besonders: sechs Meter Spannweite, 230 Kilogramm leer, ein VW-Boxer mit 45 PS – und gebaut hat sie Klaus Winter nach den Bauplänen der Druine D.31 mit etlichen eigenen Modifikationen in Südafrika, bevor sie in Deutschland zugelassen wurde. Solche Geschichten stehen bei uns eben in der Halle herum.

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Für unsere Besucher

Latten, Schrauben und die fertigen Infotafeln für die Besucherbeschilderung

Gegen Mittag stellt sich dann die Frage, die sich bei uns immer stellt: Und was gibt es zu essen? Geplant war nichts, aber das hat noch nie jemanden aufgehalten. Kurzerhand wird der Grill angeworfen, und wenig später sitzen alle zusammen am Tisch. Danach geht es weiter, und am Ende des Tages sieht der Platz schon ein gutes Stück nach Flugtagen aus. In zwei Wochen soll er dann so weit sein – und am 5. und 6. September freuen wir uns darauf, Euch hier begrüßen zu dürfen.