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Hammerwetter am 21.05.

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Schon Tage vorher war es absehbar, dass das Wochenende vor Himmelfahrt uns mit gutem Wetter verwöhnen sollte. So war es auch nicht verwunderlich, dass am Sonntag bereits um 9 Uhr zahlreiche Flugzeuge für den Start vorbereitet waren. Das Wetter wurde dann so gut, dass für den LSV Gifhorn in Summe am Sonntag über 10.671 km beim OLC dokumentiert wurden. Damit haben die 16 Piloten, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, im Schnitt 667 km zurückgelegt: Hammerwetter. Alle Flüge zum Anschauen gibt es wie immer beim OLC ;)

Unter anderem wurden für den LSV Gifhorn drei angemeldete Dreiecksflüge über 800 km und ein Streckenflug über 1000 km erflogen. Die Gruppe, der dies gelang, lieferte damit auch gleich drei schnelle Flüge für die sechste Runde der Bundesliga: Nico Klingspohn mit 117,34 km/h, Gerrit Feige mit 112,49 km/h und Nils Korte mit 109,04 km/h. Das brachte uns Rundenplatz 2 und den dritten Platz in der Gesamtwertung: weiter so!

 

Gerrit in der GO über Haldensleben im Teamflug mit Nico

 

Unser Arcus mit Joel und Dennis an Bord nach der zweiten Wende an der Müritz

 

Erfolgreicher Start in die Bundesligasaison

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Am Osterwochenende hat die Segelflugbundesligasaison wieder begonnen. Taugte der Samstag bei uns eher nicht zum Überlandfliegen, trafen sich am Ostersonntag eine handvoll Mitglieder, um in der ersten Runde der Bundesliga zu punkten. Bei anspruchsvollen Bedingungen (starker Wind, hohe Schaueraktivität, Schnee... zum Schulbetrieb war niemand erschienen...) erflogen Felix Gottschalk, Marianne Hagemann und Andreas Dudel mit Dennis Polej zusammen 243 Speed Punkte und damit Rundenplatz 3 in der ersten Bundesliga. Hier geht's zu den Flügen. Der Start in die 1. Bundesliga ist uns damit geglückt ;)

 

Schöne Wolkenstraßen mit guten Bedingungen auf der einen Seite...

 

..Schauer auf der anderen Seite.

Fluglehrerlehrgang 2017 des LVN

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Vom 30.03. bis zum 14.04. findet bei uns auf dem Flugplatz in Wilsche der praktische Teil des diesjährigen Fluglehrerlehrgangs des Landesverbands Niedersachsen (LVN) statt. Dabei lernen die Anwärter, die Inhalte der Segelflugausbildung methodisch zu vermitteln und dabei gleichzeitig den Flugschüler im vorderen Sitz im Auge zu behalten und den Überblick über die Lage des Flugzeuges in der Luft zu behalten. Aber auch theoretisches Wissen muss den Flugschülern richtig vermittelt werden. So müssen die Fluglehreranwärter unter anderem eine Lehrprobe abhalten, bei der kreative und pädagogische Fähigkeiten gefordert werden.

Lehrgangsleiter Jürgen gibt letzte Hinweise vor dem Start. Flugschülersimulatorin (Ausbilderin) Mareike freut sich auf den Start

Am zweiten Abend des Lehrgangs referierte Thomas Schüttoff von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zum Thema "Der Fluglehrer im Wandel der Zeit" und schaute dabei zurück bis zum Filmklassiker "Quax der Bruchpilot". Dazu waren auch extra einige Vereinsmitglieder schon an diesem Freitagabend am Flugplatz erschienen.

  Thomas Schütoff in angemessener Kleidung mit entsprechenden Utensilien ;)

Der Fluglehrerlehrgang des LVN findet zum ersten Mal in Wilsche auf dem Flugplatz statt. Wir hoffen, dass sich die Teilnehmer dank des Engagements unserer Mitglieder bei uns wohlfühlen und wünschen ihnen einen erfolgreichen Lehrgang.

Erster Windenflugbetrieb der Saison

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Am 25.03. war es endlich so weit: die Segelflugsaison 2017 wurde mit dem ersten Windenflugbetrieb eröffnet. Und so fanden sich viele motivierte Mitglieder am Flugplatz ein, um die ersten Überprüfungs- und Schulungsstarts des Jahres zu absolvieren. Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite und ermöglichte schon längere Thermikflüge. Der Flugbetrieb endete dann mit dem letzten Start unserer LS4:

 

Kurz vor Sonnenuntergang: die LS4 vor dem letzten Start des Tages

 

Hatte der Samstag eher keine Wolken zu bieten (Blauthermik), gab es am Sonntag erst mal viel zu viele davon. Der Tag begann mit dichtem Nebel. Dennoch fanden sich wieder flugwillige Mitglieder ein, die gegen Mittag mit aufreißender Bewölkung und Wolkenthermik belohnt wurden. So fanden bereits erste Flüge über die Platzrundengrenze hinaus statt ;)

Flugzeug-"TÜV" und Anfliegen

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Die lange kalte Jahreszeit ist (hoffentlich) überwunden, die neue Flugsaison kann beginnen. Die Segelflieger des LSV Gifhorn waren den Winter über fleißig in der Vereinswerkstatt auf dem Segelfluggelände in Wilsche. Alle sieben vereinseigenen Segelflugzeuge wurden durchgecheckt, Wartungsarbeiten und kleinere Schönheitsreparaturen wurden sachkundig durchgeführt. Das Team um Stefan Schacht, dem Technischen Leiter des Vereins, hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Die Werkstattarbeit erfolgt ehrenamtlich durch die Piloten und wird stets von einem ausgebildeten Werkstattleiter angeleitet. Hierbei erlernen bereits die Flugschüler handwerkliche Fähigkeiten. "Wir nehmen jedes Detail unserer Flugzeugen ganz genau unter die Lupe", so Christian Struck, einer der Werkstattleiter.

Flugzeuge aufrüsten und letzte Handgriffe vor der Nachprüfung

Ähnlich wie bei Kraftfahrzeugen müssen auch Segelflugzeuge regelmäßig von einem Sachverständigen des Luftfahrt Bundesamtes geprüft werden. "Da Sicherheit in der Fliegerei oberstes Gebot ist, erfolgt diese Prüfung jährlich", erläutert Struck. Am vergangenen Wochenende wurden die Gifhorner Segelflugzeuge durch Marianne Hagemann aus Hildesheim geprüft. Hierzu gehört eine penible technische Durchsicht, Funktionsprüfungen der Steuerungen und Instrumente sowie eine Wägung, denn der Schwerpunkt des Flugzeuges darf sich nur in engen Grenzen bewegen, damit die Steuerbarkeit gewährleistet ist.

Werkstattleiter Stefan und Prüferin Marianne am Ausbildungsdoppelsitzer

Parallel zur Nachprüfung der Flugzeuge wurde auch noch an der Winde ein kleines Detail für die nächste Flugsaison ergänzt. Ein kleines USB Ladegerät bringt jetzt Energie für hungrige Telefone, Tablets, Taschenlampen oder was auch immer mit 5V geladen werden möchte. So kann der Windenfahrer in aller Ruhe bei den Seilfahrten elektronische Zeitung lesen oder Musik hören ;-), wenn ein passendes USB Kabel an der Frau oder am Mann ist.

USB Lader auf der Winde im Einsatz

Als dann am Sonntag Prüferin Marianne sowohl mit den Flugzeugen, als auch mit den Papieren einverstanden ist, scharren die ersten schon mit den Hufen. Jaja, der Winter war lang und die fliegerische Sehnsucht zur kommenden Saison hoch. Am Nachmittag absolviert dann auch die Regent, unsere Schleppmaschine, ihren ersten Flug und der Pilot kommt zufrieden wieder auf dem Boden an. Ein kurzes Gespräch später wird auch die LS4 an den Start gezogen, wo wir dann die ersten Segelflugstarts der noch jungen Saison in die Luft gehen lassen.

Der erste Flugzeugschlepp 2017

Insgesamt kommen so vier Segelflieger und drei Flugzeugschlepper auf ihre Kosten und steigen mit einem Grinsen wieder aus. Als ob es sie ebenfalls gefreut hat, scheint auch die Sonne die gesamte Zeit und spendiert uns am Abend noch ein wunderschönes Halo, das wir natürlich nicht unfotografiert lassen können...

Die LS4 am Abend mit dem Halo

Somit wünschen wir allen Wilscher Fliegern eine erfolgreiche und vor allem unfallfreie Saison 2017 und hoffen auf das eine oder andere fliegerische Abenteuer dieses Jahr.